Befugnisse und Jobs
Fachweiterbildung Endokrinologie und Diabetologie
Für Ärztinnen und Ärzte, die ihre Weiterbildung planen oder eine passende Stelle suchen – von der Weiterbildungsstelle bis zur Facharzt- und Oberarztposition.
- Weiterbildung
- Befugnisse
- Jobs
- Statistik
Facharztweiterbildung
Dauer und Struktur
Die Weiterbildung erfolgt an anerkannten Weiterbildungsstätten bei weiterbildungsbefugten Ärztinnen und Ärzten und ist in verschiedene Weiterbildungsabschnitte gegliedert. Der größte Teil wird in der Inneren Medizin und in der Endokrinologie und Diabetologie absolviert; Teile können auch in der ambulanten Versorgung erfolgen. Von den 36 Monaten im Fachgebiet müssen 12 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden; hinzu kommen 6 Monate in der Notfallaufnahme und 6 Monate in der Intensivmedizin.
Bundesweite Übersicht
Weiterbildungsbefugnisse in der Endokrinologie und Diabetologie
Zentrale bundesweite Übersicht über Weiterbildungsermächtigungen in der Endokrinologie und Diabetologie – über alle Landesärztekammern hinweg. Aktuelle Stellenangebote sind direkt mit den Weiterbildungsbefugnissen verknüpft.
Ärztestatistik
Endokrinologie und Diabetologie in Zahlen 2025
Im Jahr 2025 waren 765 Ärztinnen und Ärzte mit einer Facharzt-, Schwerpunkt- oder Teilgebietsbezeichnung der Endokrinologie und Diabetologie berufstätig. Damit gehört das Fach zu den kleinsten internistischen Fachgebieten.
Von ihnen arbeiteten 435 im ambulanten und 285 im stationären Bereich – anders als in den meisten internistischen Fächern liegt der Schwerpunkt damit in der ambulanten Versorgung. Der Frauenanteil lag insgesamt bei 46,8 Prozent.
Datengrundlage: Ärztestatistik der BundesärztekammerWeiterbildungsbezeichnungen in der Endokrinologie und Diabetologie:
- SP Endokrinologie 352
- Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie 299
- Innere Medizin und SP Endokrinologie und Diabetologie 101
- TG Endokrinologie 4
- SP Endokrinologie und Diabetologie 2
- TG Diabetologie 7
Im Jahr 2025 wurden 34 Facharztanerkennungen für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie erteilt – nach 38 im Jahr 2023 und 40 im Jahr 2024. Der Frauenanteil bei den neuen Fachärztinnen und Fachärzten betrug 67,6 Prozent und lag damit deutlich über dem Frauenanteil im Fachgebiet insgesamt.
Stellenangebote
Jobs in der Endokrinologie und Diabetologie
Stellenangebote für Ärztinnen und Ärzte in der Endokrinologie und Diabetologie in Klinik und Praxis – bundesweit.
Organisationen
Fachgesellschaft und Berufsverband Endokrinologie und Diabetologie

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen in Deutschland mit Forschung, Kongressen und strukturierter ärztlicher Fort- und Weiterbildung – für den diabetologischen Teil des Fachgebiets ergänzt durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft.

Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND)
Bundesweite berufspolitische Interessenvertretung der niedergelassenen Diabetologinnen und Diabetologen mit Schwerpunkt auf der ambulanten Versorgung in diabetologischen Schwerpunktpraxen.
Fachgebiete
Alle Facharztkompetenzen im Überblick
Die Übersicht führt alle Facharztkompetenzen der Weiterbildungsordnung auf. Verlinkt sind die Fachgebiete, zu denen es bereits eine eigene Seite mit Weiterbildung, Weiterbildungsbefugnissen und Stellenangeboten gibt. Weitere Seiten entstehen gerade.
Innere Medizin
- Gastroenterologie
- Kardiologie
- Nephrologie
- Angiologie
- Endokrinologie und Diabetologie Diese Seite
- Hämatologie und Onkologie
- Infektiologie
- Innere Medizin (ohne weitere Bezeichnung)
- Pneumologie
- Rheumatologie
Chirurgie
- Allgemeinchirurgie
- Gefäßchirurgie
- Herzchirurgie
- Kinder- und Jugendchirurgie
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- Thoraxchirurgie
- Viszeralchirurgie
Weitere operative Fächer
- Augenheilkunde
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Neurochirurgie
- Urologie
Weitere klinische Fächer
- Allgemeinmedizin
- Anästhesiologie
- Haut- und Geschlechtskrankheiten
- Kinder- und Jugendmedizin
- Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Neurologie
- Phoniatrie und Pädaudiologie
- Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Psychiatrie und Psychotherapie
- Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Diagnostik und Querschnittsfächer
- Anatomie
- Arbeitsmedizin
- Humangenetik
- Hygiene und Umweltmedizin
- Klinische Pharmakologie
- Laboratoriumsmedizin
- Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
- Neuropathologie
- Nuklearmedizin
- Öffentliches Gesundheitswesen
- Pathologie
- Pharmakologie und Toxikologie
- Physiologie
- Radiologie
- Radioonkologie und Strahlentherapie
- Rechtsmedizin
- Transfusionsmedizin
Schwerpunkte und Zusatz-Weiterbildungen
Schwerpunkte vertiefen das eigene Fachgebiet und schließen an die Facharztanerkennung an. Zusatz-Weiterbildungen erweitern das Spektrum über das Fachgebiet hinaus; die meisten setzen eine Facharztanerkennung voraus, einzelne wie die Notfallmedizin lassen sich schon während der Facharztweiterbildung erwerben. Aufgeführt ist eine Auswahl, die für dieses Fachgebiet besonders relevant ist.
- Andrologie
- Ernährungsmedizin
- Geriatrie
- Rehabilitationswesen
- Sexualmedizin
- Sozialmedizin
- Sportmedizin
Berufsalltag
Arbeiten in der Endokrinologie und Diabetologie
Zwei Abteilungen können dieselbe Bezeichnung tragen und völlig verschiedene Arbeitstage bedeuten: An einem Haus prägen Diabetes-Sprechstunde, Schulungen und Fußambulanz den Alltag, am anderen eine endokrinologische Spezialambulanz für Hypophysen-, Nebennieren- und Schilddrüsenerkrankungen, an einem dritten die Schilddrüsensonographie mit Punktionen in enger Abstimmung mit Chirurgie und Nuklearmedizin, in der Praxis die wohnortnahe Betreuung über viele Jahre. Dieser Abschnitt hilft, Stellenausschreibungen fachlich einzuordnen – was den Alltag prägt, welche Fragen ein Stellenprofil klären sollte und woran eine gut strukturierte Weiterbildung zu erkennen ist.
Zwischen Hormonlabor, Sonographie und Diabetes-Sprechstunde
Das Fach verbindet feine Labordiagnostik mit eigener Bildgebung und langer Betreuung. Ein Arbeitstag kann mit Stimulations- und Suppressionstests und der Interpretation von Hormonbefunden beginnen, sich über die Sonographie der Schilddrüse einschließlich ultraschallgestützter Punktionen fortsetzen und in der Diabetes-Sprechstunde enden – mit Therapieanpassung, Auswertung von Glukoseverläufen und strukturierter Schulung.
Akutsituationen gehören dazu: diabetische Ketoazidose, hyperosmolares Koma und schwere Hypoglykämien ebenso wie endokrine Notfälle wie die Nebennierenkrise, die thyreotoxische Krise oder eine hyperkalzämische Entgleisung. Sie verlangen rasches internistisches Handeln, häufig gemeinsam mit Intensivmedizin und Notfallaufnahme.
Zugleich begleitet das Fach viele Menschen über Jahrzehnte – bei Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Osteoporose, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen, in der Schwangerschaft oder beim Übergang aus der Kinder- in die Erwachsenenmedizin. Diese Mischung aus Diagnostik, Technik, Schulung und Langzeitbetreuung prägt die Endokrinologie und Diabetologie.
Was eine endokrinologisch-diabetologische Stelle wirklich ausmacht
Die Bezeichnung der Abteilung sagt wenig über den späteren Arbeitsalltag. Entscheidend ist das Verhältnis der beiden Hälften des Fachgebiets: An manchen Häusern dominiert die Diabetologie mit Station, Schulungsprogramm und Fußambulanz, an anderen die Endokrinologie mit Spezialambulanzen für Hypophyse, Nebenniere, Schilddrüse, Osteoporose und seltene Hormonerkrankungen.
Eine zweite Weichenstellung ist die eigene Diagnostik: ein angebundenes Hormonlabor, die selbst durchgeführte Sonographie mit Punktionen und die Funktionstests machen einen großen Teil der fachlichen Ausbildung aus. Weil ein erheblicher Teil der Versorgung ambulant stattfindet, prägen diabetologische und endokrinologische Schwerpunktpraxen das Fach ebenso wie die Klinik – oft in enger Kooperation miteinander.
Vor einer Bewerbung sind deshalb konkrete Fragen wichtiger als allgemeine Aussagen:
- Wie verteilen sich endokrinologische und diabetologische Patientinnen und Patienten?
- Gibt es Spezialambulanzen für Hypophyse, Nebenniere, Schilddrüse oder Osteoporose?
- Werden Funktionstests und Hormondiagnostik im Haus durchgeführt und ausgewertet?
- Führe ich Schilddrüsensonographien und Punktionen selbst durch – ab wann und mit welcher Anleitung?
- Besteht ein strukturiertes, anerkanntes Schulungsprogramm für Typ-1- und Typ-2-Diabetes?
- Gibt es eine Fußambulanz und ein interdisziplinäres Vorgehen beim diabetischen Fußsyndrom?
- Wie eng ist die Zusammenarbeit mit Chirurgie, Nuklearmedizin, Gynäkologie und Kinderheilkunde?
- Werden die Untersuchungs- und Behandlungszahlen für den Weiterbildungskatalog erreichbar eingeplant?
- Wie sind die Rotationen in die weiteren internistischen Facharztkompetenzen geregelt?
So wird aus einer Stellenbezeichnung ein konkretes fachliches Profil – und für Bewerberinnen und Bewerber erkennbar, was sie in einer Abteilung tatsächlich erwartet.
Woran Sie eine strukturierte Weiterbildung erkennen
- Die Befugnis deckt möglichst viele der 36 Fachmonate ab – der Rest ist über einen festen Rotations- oder Verbundplan geregelt
- Sonographie-, Funktions- und Schulungszeiten sind verbindlich eingeplant, nicht „bei Gelegenheit“
- Regelmäßige Weiterbildungsgespräche entlang des eLogbuchs
- Schilddrüsensonographien und Punktionen werden angeleitet selbst durchgeführt, nicht nur beobachtet
- Die Pflichtabschnitte in Notfallaufnahme und Intensivmedizin sind konkret geplant
- Zeit für Kongresse, Fortbildung und gegebenenfalls Studienbeteiligung
Fragen für das Vorstellungsgespräch
- Wie viele Monate der Weiterbildung deckt die Befugnis am Haus ab?
- Ab wann sonographiere und punktiere ich selbst – und mit welcher Anleitung?
- Sind Funktionstests und Hormonlabor am Haus etabliert oder nur in Kooperation?
- Wie erreiche ich die geforderten 150 Schilddrüsensonographien und die Behandlungszahlen?
- Wie viele Fachärztinnen und Fachärzte tragen die Anleitung?
Perspektiven nach dem Facharzt
- Oberärztliche Verantwortung für Ambulanz, Station oder Funktionsbereich
- Niederlassung in diabetologischer oder endokrinologischer Schwerpunktpraxis
- Vertiefung in Schilddrüsen-, Nebennieren- oder Hypophysenerkrankungen
- Zusatz-Weiterbildungen wie Ernährungsmedizin, Andrologie oder Palliativmedizin
- Klinische Forschung und Studienzentren
Medizinische Entwicklung
Endokrinologie und Diabetologie in Bewegung
Neue Wirkstoffe, digitale Therapiesysteme und eine präzisere Diagnostik verändern das Fach spürbar – und machen zugleich sichtbar, wie stark die Versorgung von der ambulanten Medizin getragen wird.
Diabetestechnologie im Alltag angekommen
Kontinuierliche Glukosemessung ist für viele Menschen mit Typ-1-Diabetes Standard, und automatisierte Insulinabgabesysteme verbinden Sensor und Pumpe zu einem geregelten Kreislauf. Für die ärztliche Tätigkeit heißt das: Auswertung und Interpretation von Glukoseverläufen werden zur Routine, und die Weiterbildungsordnung sieht für die Betreuung dieser Patientinnen und Patienten eine eigene Richtzahl vor.
Neue Wirkstoffe bei Typ-2-Diabetes und Adipositas
GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren haben die Behandlung des Typ-2-Diabetes verändert: Neben der Blutzuckersenkung stehen heute Herz- und Nierenschutz sowie die Gewichtsentwicklung im Vordergrund. Damit rückt auch die Adipositasmedizin näher an das Fachgebiet heran – mit entsprechend höheren Anforderungen an Indikationsstellung, Verlaufskontrolle und Beratung.
Schilddrüse: differenzierter statt mehr
Bei Schilddrüsenknoten hat sich die Diagnostik verfeinert: strukturierte Ultraschall-Klassifikationen, gezielte Feinnadelpunktion und molekulare Zusatzuntersuchungen führen zu weniger, aber gezielteren Eingriffen. Die selbst durchgeführte Sonographie bleibt dabei die zentrale Kompetenz des Fachs.
Seltene Hormonerkrankungen und Zentren
Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen, neuroendokrine Tumoren und angeborene Störungen des Hormonsystems werden zunehmend an spezialisierten Zentren mit interdisziplinären Konferenzen betreut. Für die Weiterbildung sind solche Häuser attraktiv, weil dort das ganze Spektrum des Fachs sichtbar wird.
Versorgung: kleines Fach, große Aufgabe
Die Endokrinologie und Diabetologie gehört zu den kleinsten internistischen Fachgebieten und versorgt zugleich sehr viele chronisch erkrankte Menschen. Getragen wird das vor allem ambulant – von diabetologischen und endokrinologischen Schwerpunktpraxen, strukturierten Behandlungsprogrammen, Schulungsteams und zunehmend auch telemedizinischen Angeboten.
Direkt auf dieser Seite
Weiterbildungsbefugnisse Endokrinologie und Diabetologie
Redaktioneller Stand
September 2026. Der Abschnitt dient der fachlichen Orientierung und ersetzt keine Leitlinie oder individuelle Therapieentscheidung.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen zur Fachweiterbildung Endokrinologie und Diabetologie
Brauche ich zuerst den Facharzt für Innere Medizin, bevor ich Endokrinologin und Diabetologin oder Endokrinologe und Diabetologe werden kann?
Nein. Nach der aktuellen Weiterbildungsordnung führt der direkte Weg über die 72-monatige Facharztweiterbildung „Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie“ – ein vorgeschalteter Facharzt für Innere Medizin ist dafür nicht erforderlich.
Ältere Bezeichnungen wie „Schwerpunkt Endokrinologie“, „Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie“ oder „Teilgebiet Endokrinologie“ stammen aus früheren Weiterbildungsordnungen, in denen die Spezialisierung auf den Internisten aufsetzte; sie werden in der Ärztestatistik weiterhin ausgewiesen. Welche Regelung im Einzelfall gilt, richtet sich nach der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer.
Was bedeutet eine Weiterbildungsbefugnis über 18, 24 oder 36 Monate?
Die Weiterbildungsbefugnis gibt an, wie viele Monate der Weiterbildung bei einer bestimmten weiterbildungsbefugten Ärztin oder einem Arzt an einer Weiterbildungsstätte anerkannt absolviert werden können. Eine Befugnis über 36 Monate deckt die gesamte fachspezifische Weiterbildungszeit ab; bei anteiligen Befugnissen – etwa über 18 oder 24 Monate – müssen weitere Abschnitte an anderen Weiterbildungsstätten oder in einem Weiterbildungsverbund absolviert werden.
Befugnisse bestehen dabei nicht nur in Kliniken: Weil das Fachgebiet stark ambulant geprägt ist, besitzen auch niedergelassene Endokrinologinnen und Diabetologen anteilige Befugnisse, sodass Teile der Weiterbildung ambulant absolviert werden können. Welche Befugnis an welchem Ort in welchem Umfang besteht, zeigt die bundesweite Befugnissuche auf dieser Seite.
Kann ich die Facharztweiterbildung Endokrinologie und Diabetologie in Teilzeit absolvieren?
Ja, grundsätzlich ist die Weiterbildung in Teilzeit möglich. Die Weiterbildungszeit wird entsprechend dem Beschäftigungsumfang angerechnet; Umfang, Mindestbeschäftigung und Berechnung richten sich nach der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer. Die kalendarische Dauer verlängert sich entsprechend.
Weil das Fach über Richtzahlen gesteuert wird, lohnt sich zusätzlich die Frage, wie Sonographie-, Funktionsdiagnostik- und Schulungszeiten in Teilzeit eingeplant werden – damit die geforderten Zahlen erreichbar bleiben.
Welche Untersuchungen und Richtzahlen muss ich im eLogbuch nachweisen?
Im eLogbuch werden die erworbenen Kompetenzen dokumentiert – in der Endokrinologie und Diabetologie unter anderem 150 B-Modus- und Duplex-Sonographien der Schilddrüse, 100 Sonographien der Gesichts- und Halsweichteile einschließlich Nebenschilddrüsen sowie 50 Osteodensitometrien.
Auf der diabetologischen Seite kommen unter anderem 50 strukturierte Schulungskurse, 40 Behandlungen beim diabetischen Fußsyndrom, 40 Behandlungen in der Schwangerschaft und 20 Behandlungen mit Insulinpumpe und kontinuierlicher Glukosemessung hinzu, dazu 400 Sonographien des Abdomens aus den gemeinsamen internistischen Inhalten. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer; im Bewerbungsgespräch sollte deshalb geklärt werden, ob diese Zahlen an der Weiterbildungsstätte realistisch erreichbar eingeplant sind.
Welche Zusatz-Weiterbildungen bauen auf dem Facharzt auf?
Verbreitet sind Ernährungsmedizin, Andrologie und Palliativmedizin. Sie setzen in der Regel eine Facharztanerkennung voraus und sind keine eigenen Fachgebiete.
Die Zusatz-Weiterbildung Diabetologie richtet sich dagegen vor allem an Ärztinnen und Ärzte anderer Facharztkompetenzen, weil die diabetologischen Inhalte in dieser Facharztweiterbildung bereits enthalten sind. Eine Auswahl finden Sie in der Übersicht der Facharztkompetenzen auf dieser Seite.
Für Kliniken und Praxen
Stellenanzeigen veröffentlichen. Weiterbildungsbefugnisse sichtbar machen.
valmedi veröffentlicht Ihre Stellenangebote und verbindet sie mit Fachabteilungen und Weiterbildungsinformationen.