Befugnisse und Jobs
Fachweiterbildung Hämatologie und Onkologie
Für Ärztinnen und Ärzte, die ihre Weiterbildung planen oder eine passende Stelle suchen – von der Weiterbildungsstelle bis zur Facharzt- und Oberarztposition.
- Weiterbildung
- Befugnisse
- Jobs
- Statistik
Facharztweiterbildung
Dauer und Struktur
Die Weiterbildung erfolgt an anerkannten Weiterbildungsstätten bei weiterbildungsbefugten Ärztinnen und Ärzten und ist in verschiedene Weiterbildungsabschnitte gegliedert. Der größte Teil wird in der Inneren Medizin und in der Hämatologie und Onkologie absolviert; Teile können auch in der ambulanten Versorgung erfolgen. Von den 36 Monaten im Fachgebiet müssen 24 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden; hinzu kommen 6 Monate in der Notfallaufnahme und 6 Monate in der Intensivmedizin.
Bundesweite Übersicht
Weiterbildungsbefugnisse in der Hämatologie und Onkologie
Zentrale bundesweite Übersicht über Weiterbildungsermächtigungen in der Hämatologie und Onkologie – über alle Landesärztekammern hinweg. Aktuelle Stellenangebote sind direkt mit den Weiterbildungsbefugnissen verknüpft.
Ärztestatistik
Hämatologie und Onkologie in Zahlen 2025
Im Jahr 2025 waren 3.397 Ärztinnen und Ärzte mit einer Facharzt-, Schwerpunkt- oder Teilgebietsbezeichnung in der Hämatologie und Onkologie berufstätig. Damit gehört das Fach zu den größeren internistischen Schwerpunkten.
Von den ambulant oder stationär tätigen Hämatologinnen und Onkologen arbeiteten 1.198 im ambulanten und 2.004 im stationären Bereich. Der größere Teil ist damit im Krankenhaus tätig; zugleich trägt die ambulante Versorgung in onkologischen Schwerpunktpraxen einen erheblichen Anteil der medikamentösen Tumortherapie. Der Frauenanteil lag insgesamt bei 44,5 Prozent.
Datengrundlage: Ärztestatistik der BundesärztekammerWeiterbildungsbezeichnungen in der Hämatologie und Onkologie:
- Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie 1.710
- SP Hämatologie und Internistische Onkologie 1.347
- Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie 309
- TG Hämatologie 31
Im Jahr 2025 wurden 185 Facharztanerkennungen für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie erteilt – nach 157 im Jahr 2023 und 181 im Jahr 2024. Der Frauenanteil bei den neuen Fachärztinnen und Fachärzten betrug 53,5 Prozent und lag damit über dem Frauenanteil im Fachgebiet insgesamt.
Stellenangebote
Jobs in der Hämatologie und Onkologie
Stellenangebote für Ärztinnen und Ärzte in der Hämatologie und Onkologie in Klinik und Praxis – bundesweit.
Organisationen
Fachgesellschaft und Berufsverband Hämatologie und Onkologie

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
Wissenschaftliche Fachgesellschaft der Hämatologie und Medizinischen Onkologie in Deutschland mit Leitlinienarbeit, Forschung, Kongressen und strukturierter ärztlicher Fort- und Weiterbildung.
Berufsverband der Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Deutschland (BNHO)
Bundesweite berufspolitische Interessenvertretung der niedergelassenen Hämatologinnen und Onkologen mit Schwerpunkt auf der ambulanten Krebsversorgung in onkologischen Schwerpunktpraxen.
Fachgebiete
Alle Facharztkompetenzen im Überblick
Die Übersicht führt alle Facharztkompetenzen der Weiterbildungsordnung auf. Verlinkt sind die Fachgebiete, zu denen es bereits eine eigene Seite mit Weiterbildung, Weiterbildungsbefugnissen und Stellenangeboten gibt. Weitere Seiten entstehen gerade.
Innere Medizin
- Gastroenterologie
- Kardiologie
- Nephrologie
- Angiologie
- Endokrinologie und Diabetologie
- Hämatologie und Onkologie Diese Seite
- Infektiologie
- Innere Medizin (ohne weitere Bezeichnung)
- Pneumologie
- Rheumatologie
Chirurgie
- Allgemeinchirurgie
- Gefäßchirurgie
- Herzchirurgie
- Kinder- und Jugendchirurgie
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- Thoraxchirurgie
- Viszeralchirurgie
Weitere operative Fächer
- Augenheilkunde
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Neurochirurgie
- Urologie
Weitere klinische Fächer
- Allgemeinmedizin
- Anästhesiologie
- Haut- und Geschlechtskrankheiten
- Kinder- und Jugendmedizin
- Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Neurologie
- Phoniatrie und Pädaudiologie
- Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Psychiatrie und Psychotherapie
- Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Diagnostik und Querschnittsfächer
- Anatomie
- Arbeitsmedizin
- Humangenetik
- Hygiene und Umweltmedizin
- Klinische Pharmakologie
- Laboratoriumsmedizin
- Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
- Neuropathologie
- Nuklearmedizin
- Öffentliches Gesundheitswesen
- Pathologie
- Pharmakologie und Toxikologie
- Physiologie
- Radiologie
- Radioonkologie und Strahlentherapie
- Rechtsmedizin
- Transfusionsmedizin
Schwerpunkte und Zusatz-Weiterbildungen
Schwerpunkte vertiefen das eigene Fachgebiet und schließen an die Facharztanerkennung an. Zusatz-Weiterbildungen erweitern das Spektrum über das Fachgebiet hinaus; die meisten setzen eine Facharztanerkennung voraus, einzelne wie die Notfallmedizin lassen sich schon während der Facharztweiterbildung erwerben. Aufgeführt ist eine Auswahl, die für dieses Fachgebiet besonders relevant ist.
- Ernährungsmedizin
- Geriatrie
- Hämostaseologie
- Infektiologie
- Intensivmedizin
- Palliativmedizin
- Rehabilitationswesen
- Sozialmedizin
- Spezielle Schmerztherapie
Berufsalltag
Arbeiten in der Hämatologie und Onkologie
Zwei Abteilungen können dieselbe Bezeichnung tragen und völlig verschiedene Arbeitstage bedeuten: An einem Haus prägen Station, Ambulanz und Chemotherapie-Tagesklinik den Alltag, am anderen ein Transplantationszentrum mit Stammzelltransplantation und Zelltherapie, an einem dritten eine breit aufgestellte internistische Onkologie mit Tumorkonferenzen und Studienambulanz, in der Praxis die wohnortnahe Dauerbetreuung in einer onkologischen Schwerpunktpraxis. Dieser Abschnitt hilft, Stellenausschreibungen fachlich einzuordnen – was den Alltag prägt, welche Fragen ein Stellenprofil klären sollte und woran eine gut strukturierte Weiterbildung zu erkennen ist.
Zwischen Ambulanz, Tagesklinik und Mikroskop
Die Hämatologie und Onkologie verbindet apparativ-diagnostische Arbeit mit langfristiger Begleitung. Ein Arbeitstag kann mit der Visite auf einer hämatologischen Station beginnen, sich über Knochenmarkpunktionen und die zytologische Beurteilung von Blut- und Knochenmarkausstrichen am Mikroskop fortsetzen, in der Tagesklinik mit Therapieplanung und Verlaufskontrollen weitergehen und mit der interdisziplinären Tumorkonferenz enden.
Akutsituationen gehören ebenso dazu: febrile Neutropenie, Tumorlysesyndrom, Hyperkalzämie, obere Einflussstauung oder Blutungs- und Gerinnungskomplikationen verlangen rasches internistisches Handeln – oft in enger Abstimmung mit Intensivmedizin, Infektiologie und Transfusionsmedizin.
Zugleich begleitet das Fach viele Menschen über Jahre: bei chronischen hämatologischen Erkrankungen, in der laufenden Tumortherapie, in der Nachsorge und in der palliativen Versorgung. Diese Mischung aus Labor- und Befundarbeit, Akutmedizin und langer, oft sehr persönlicher Begleitung prägt die Hämatologie und Onkologie.
Was eine hämato-onkologische Stelle wirklich ausmacht
Die Bezeichnung der Abteilung sagt wenig über den späteren Arbeitsalltag. Entscheidend ist der inhaltliche Schwerpunkt: An manchen Häusern dominieren hämatologische Neoplasien wie Leukämien, Lymphome und das multiple Myelom einschließlich autologer und allogener Stammzelltransplantation, an anderen die internistische Onkologie solider Tumoren mit Anbindung an zertifizierte Organkrebszentren.
Eine zweite Weichenstellung ist das Verhältnis von Station, Tagesklinik und Ambulanz – und ob eigene Labordiagnostik mit Zytologie, Durchflusszytometrie und molekularer Diagnostik vorhanden ist. In onkologischen Schwerpunktpraxen und Medizinischen Versorgungszentren bestimmen dagegen die ambulante medikamentöse Tumortherapie, Supportivtherapie und die kontinuierliche Betreuung über Jahre den Tagesablauf – häufig in enger Kooperation mit einer Klinik.
Vor einer Bewerbung sind deshalb konkrete Fragen wichtiger als allgemeine Aussagen:
- Liegt der Schwerpunkt eher bei hämatologischen Neoplasien oder bei soliden Tumoren?
- Werden autologe oder allogene Stammzelltransplantationen und Zelltherapien am Haus durchgeführt?
- Gibt es ein eigenes Labor mit Zytologie, Durchflusszytometrie und molekularer Diagnostik?
- Wie sind Station, Tagesklinik und Ambulanz organisiert und personell besetzt?
- Bestehen zertifizierte Organkrebszentren und ein onkologisches Zentrum mit eigenen Tumorkonferenzen?
- Gibt es eine Studienambulanz mit eigener Beteiligung an klinischen Studien?
- Werden die Untersuchungszahlen für den Weiterbildungskatalog erreichbar eingeplant?
- Wer leitet bei Zytologie und Knochenmarkdiagnostik an, und ab wann wird selbstständig befundet?
- Wie eng ist die Zusammenarbeit mit Strahlentherapie, Palliativmedizin und Psychoonkologie?
So wird aus einer Stellenbezeichnung ein konkretes fachliches Profil – und für Bewerberinnen und Bewerber erkennbar, was sie in einer Abteilung tatsächlich erwartet.
Woran Sie eine strukturierte Weiterbildung erkennen
- Die Befugnis deckt möglichst viele der 36 Fachmonate ab – der Rest ist über einen festen Rotations- oder Verbundplan geregelt
- Zeiten für Zytologie, Knochenmarkdiagnostik und Tagesklinik sind verbindlich eingeplant, nicht „bei Gelegenheit“
- Regelmäßige Weiterbildungsgespräche entlang des eLogbuchs
- Blut- und Knochenmarkausstriche werden angeleitet befundet, nicht nur mitbetrachtet
- Eigene Falldarstellungen in der interdisziplinären Tumorkonferenz sind fest vorgesehen
- Zeit für Kongresse, Fortbildung und gegebenenfalls Studienbeteiligung
Fragen für das Vorstellungsgespräch
- Wie viele Monate der Weiterbildung deckt die Befugnis am Haus ab?
- Ab wann befunde ich Ausstriche selbst – und mit welcher Anleitung?
- Sind Stammzelltransplantation und Zelltherapien am Haus etabliert oder nur in Kooperation?
- Wie erreiche ich die geforderten Behandlungsfälle bei hämatologischen Neoplasien und soliden Tumoren?
- Wie viele Fachärztinnen und Fachärzte tragen die Anleitung?
Perspektiven nach dem Facharzt
- Oberärztliche Verantwortung für Station, Tagesklinik oder Ambulanz
- Niederlassung in onkologischer Schwerpunktpraxis oder MVZ
- Stammzelltransplantation, Zelltherapie und Zentrumsmedizin
- Zusatz-Weiterbildungen wie Palliativmedizin, Hämostaseologie oder Infektiologie
- Klinische Forschung und Studienzentren
Medizinische Entwicklung
Hämatologie und Onkologie in Bewegung
Molekulare Diagnostik, zielgerichtete Medikamente sowie Immun- und Zelltherapien verändern das Fach in hoher Geschwindigkeit – und verschieben viele Behandlungen von der Station in die Ambulanz.
Molekulare Diagnostik als Grundlage der Therapie
Blut- und Knochenmarkdiagnostik, Durchflusszytometrie und molekulare Verfahren bestimmen heute, wie hämatologische Neoplasien eingeordnet und behandelt werden. Bei soliden Tumoren entscheiden molekulare Marker zunehmend über die Wahl der Substanz; molekulare Tumorkonferenzen bündeln diese Befunde interdisziplinär.
Für die ärztliche Tätigkeit heißt das: Befundinterpretation und Therapieplanung rücken enger zusammen, und die Beurteilung der messbaren Resterkrankung gewinnt für Therapiedauer und Verlaufskontrolle an Bedeutung.
Zielgerichtete Therapien und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate
Orale zielgerichtete Substanzen und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate haben das therapeutische Spektrum deutlich erweitert. Viele Behandlungen sind dadurch ambulant möglich, verlangen aber ein sorgfältiges Nebenwirkungsmanagement, Aufmerksamkeit für Wechselwirkungen und eine strukturierte Therapieadhärenz-Begleitung.
Immun- und Zelltherapien
Immuncheckpoint-Inhibitoren sind fester Bestandteil vieler onkologischer Therapiekonzepte; immunvermittelte Nebenwirkungen gehören damit zum internistischen Alltag. In der Hämatologie haben CAR-T-Zelltherapien und bispezifische Antikörper die Behandlung von Lymphomen, Leukämien und dem multiplen Myelom verändert – mit spezialisierten Zentren, klaren Abläufen bei Zytokin-Freisetzungssyndrom und Neurotoxizität und enger Anbindung an die Intensivmedizin.
Supportivtherapie, Palliativmedizin und Nachsorge
Antiemetische und antiinfektiöse Konzepte, Ernährungs- und Schmerztherapie sowie die frühzeitige Einbindung der Palliativmedizin haben den Verlauf vieler Erkrankungen verändert. Zugleich wächst die Bedeutung der Langzeitnachsorge: Spätfolgen nach medikamentöser Tumortherapie, psychoonkologische Begleitung und Rückkehr in den Beruf werden zu festen Bestandteilen der Betreuung.
Versorgung zwischen Klinik und Schwerpunktpraxis
Ein großer Teil der medikamentösen Tumortherapie findet wohnortnah in onkologischen Schwerpunktpraxen statt, während Diagnostik, komplexe Verfahren und Studien häufig an Zentren gebunden sind. Die Verzahnung über Tumorkonferenzen, gemeinsame Behandlungspfade und zertifizierte Zentren prägt deshalb beide Arbeitswelten.
Direkt auf dieser Seite
Weiterbildungsbefugnisse Hämatologie und Onkologie
Redaktioneller Stand
September 2026. Der Abschnitt dient der fachlichen Orientierung und ersetzt keine Leitlinie oder individuelle Therapieentscheidung.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen zur Fachweiterbildung Hämatologie und Onkologie
Brauche ich zuerst den Facharzt für Innere Medizin, bevor ich Hämatologin und Onkologin oder Hämatologe und Onkologe werden kann?
Nein. Nach der aktuellen (Muster-)Weiterbildungsordnung führt der direkte Weg über die 72-monatige Facharztweiterbildung „Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie“ – ein vorgeschalteter Facharzt für Innere Medizin ist dafür nicht erforderlich.
Ältere Bezeichnungen wie „Schwerpunkt Hämatologie und Internistische Onkologie“ oder „Teilgebiet Hämatologie“ stammen aus früheren Weiterbildungsordnungen, in denen die Spezialisierung auf den Internisten aufsetzte; sie werden in der Ärztestatistik weiterhin ausgewiesen. Welche Regelung im Einzelfall gilt, richtet sich nach der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer.
Was bedeutet eine Weiterbildungsbefugnis über 18, 24 oder 36 Monate?
Die Weiterbildungsbefugnis gibt an, wie viele Monate der Weiterbildung bei einer bestimmten weiterbildungsbefugten Ärztin oder einem Arzt an einer Weiterbildungsstätte anerkannt absolviert werden können. Eine Befugnis über 36 Monate deckt die gesamte fachspezifische Weiterbildungszeit ab; bei anteiligen Befugnissen – etwa über 18 oder 24 Monate – müssen weitere Abschnitte an anderen Weiterbildungsstätten oder in einem Weiterbildungsverbund absolviert werden.
Befugnisse bestehen dabei nicht nur in Kliniken: Auch niedergelassene Hämatologinnen und Onkologen in onkologischen Schwerpunktpraxen können anteilige Befugnisse besitzen, sodass Teile der Weiterbildung ambulant absolviert werden können. Welche Befugnis an welchem Ort in welchem Umfang besteht, zeigt die bundesweite Befugnissuche auf dieser Seite.
Kann ich die Facharztweiterbildung Hämatologie und Onkologie in Teilzeit absolvieren?
Ja, grundsätzlich ist die Weiterbildung in Teilzeit möglich. Die Weiterbildungszeit wird entsprechend dem Beschäftigungsumfang angerechnet; Umfang, Mindestbeschäftigung und Berechnung richten sich nach der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer. Die kalendarische Dauer verlängert sich entsprechend.
Weil das Fach über Richtzahlen gesteuert wird, lohnt sich zusätzlich die Frage, wie Zeiten für Zytologie, Knochenmarkdiagnostik und Tagesklinik in Teilzeit eingeplant werden – damit die geforderten Zahlen erreichbar bleiben.
Welche Untersuchungen und Richtzahlen muss ich im eLogbuch nachweisen?
Im eLogbuch werden die erworbenen Kompetenzen dokumentiert – in der Hämatologie und Onkologie unter anderem 500 periphere Blutausstriche und 500 Knochenmarkausstriche, 200 Behandlungsfälle mit systemischer Tumortherapie bei hämatologischen Neoplasien und 400 bei soliden Tumorerkrankungen sowie 50 eigene Falldarstellungen in der interdisziplinären Tumorkonferenz.
Hinzu kommen Knochenmarkaspiration und Knochenstanzbiopsie sowie – aus den gemeinsamen internistischen Inhalten – 400 Sonographien des Abdomens und Retroperitoneums. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer. Für die Stellenwahl lohnt sich deshalb ein Blick nach vorn: Schon im Bewerbungsgespräch sollte geklärt werden, ob diese Zahlen an der Weiterbildungsstätte realistisch erreichbar eingeplant sind.
Wie läuft die Facharztprüfung für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ab?
Nach Abschluss der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit wird die Zulassung zur Facharztprüfung bei der zuständigen Landesärztekammer beantragt – mit den Weiterbildungszeugnissen und der Dokumentation aus dem Logbuch. Die Kammer prüft die Voraussetzungen und lädt zur Facharztprüfung vor einem Prüfungsausschuss, die als mündliches Fachgespräch geführt wird.
Ablauf, Fristen und Einzelheiten regelt die jeweilige Landesärztekammer – verbindlich sind daher immer die Vorgaben der Kammer, bei der die Prüfung abgelegt wird.
Für Kliniken und Praxen
Stellenanzeigen veröffentlichen. Weiterbildungsbefugnisse sichtbar machen.
valmedi veröffentlicht Ihre Stellenangebote und verbindet sie mit Fachabteilungen und Weiterbildungsinformationen.